Vor der Ausbildung

Vor der Ausbildung

...gibt es typische Fragen, die Sie als zukünftiges Besucher-, Kita-, Schul- und Therapiehundeteam haben. Einige typische Fragen und Antworten haben wir hier zusammen gestellt. Sollte nicht alles beantwortet sein, melden Sie sich gerne bei uns:

Mirjam Albrecht: 01573- 4121985
Jennifer Gutmann: 0152-34575945


WANN KANN ICH MIT DER AUSBILDUNG BEGINNEN?

Insofern Plätze frei sind, können Sie jederzeit einsteigen.
Die besondere Form unserer Ausbildung, die im Routationssystem läuft und immer wieder von vorne startet, wenn wir am Ende der Themen angekommen sind, ermöglicht es Ihnen, dass Sie keine Wartezeit haben.
Sie legen einfach los.


WIE ALT SOLLTE DER HUND BEIM EINSTIEG IN DIE AUSBILDUNG SEIN?

Wir haben die besten Erfahrungen gemacht, wenn der Hund beim Einstieg in die Ausbildung sehr jung ist. Das bedeutet nicht, dass er dann auch schon Einsätze hat. Ganz im Gegenteil.
Aber junge Hunde sind wie Schwämme, sie nehmen alles auf und behalten es in der Regel auch sehr gut und nachhaltig, Hormone blubbern noch nicht durch die Nervenbahnen und sorgen dafür, dass bunte Glitzerknete regelmäßig Partys im Gehirn steigen läßt.
Sie können Ihrem Hund, wenn er jung ist, gut mit an seinen zukünftigen Einsatzort nehmen und ihm dort beibringen, dass das GAR NICHTS Spannendes passiert und er dort einfach schlafen und Ruhe finden kann. Aus diesem Modus heraus, kann man später am besten mit dem Hund arbeiten, man kann sich sicher sein, dass er auch zwischen den Einsätzen ein Nickerchen machen kann und so nicht im Dauerstress ist.
Natürlich können Sie auch mit einem ältern Hund in die Ausbildung starten. Dennoch sind die gleichen Dinge wichtig, wie dass der Hund gleich mit zur Arbeit kommt und lernt, dass er dort erstmal gar nichts zu tun hat.
Bei Bedarf helfen wir Ihnen auch gerne, Ihren Arbeitsgeber von dieser Vorgehensweise, die für alle nur Vorteile hat, zu überzeugen.
Ungefähr 60% unserer Teilnehmer/innen steigen ein, wenn der Hund ein Welpe ist. Viele von ihnen absolvieren erstmal die theoretischen Teile und beschäftigen sich damit, den Hund an seinen Arbeitsplatz zu gewöhnen und das Alltagstraining zu absolvieren.


GIBT ES HUNDERASSEN, DIE VON DER AUSBILDUNG AUSGESCHLOSSEN SIND?

Kurz und knapp: Nein!
Das würde einfach komplett gegen unsere Philosophie gehen.
Uns ist zwar bewußt, dass es natürlich Rassen gibt, die einige Verhaltenseigenschaften stärker ausgeprägt haben als andere, die man bei einem Therapiehund nicht haben möchte. Dennoch ist die Erziehung und das Management des Hundehalters ein entscheidender Bestandteil im Verhalten des Hundes.

Wir haben seit 2008 bereits folgende Rassen als Besucher-, Kita-, Schul- und Therapiehund ausgebildet: Jack Russell Terrier, Labrador Retriever, Golden Retriever, Golden Doodle, Labradoodle, Border Collie, Weißer Schäferhund, Deutscher Schäferhund, Australian Shepherd, Boxer, American Staffordshireterrier, Rottweile, Papillons, Havaneser, Shih Tzu, Bichon de Frisee, Rhodesian Ridgeback, Dalmatiner, Pudel, Weimaraner, Podencos, Collies, Kurzhaar Collies, Huskys, Malamuten, Kangal, Markiesje, Kooikerhondje, Tibetdoodle, Bordeauxdoggenmix, Lagotto Romagnolo, Beagle, Großer Schweizer Sennenhund, Shelti und viele mehr.

KANN MAN BEI INDIVIDUELLE F(A)ELLE DIE AUSBILDUNG STARTEN UND IN EINER ANDEREN HUNDESCHULE TRAINIEREN?

Natürlich können Sie das. Wir haben keinen Passus, der Sie verpflichtet, Ihr Alltagstraining bei uns zu absolvieren.

Würden Sie unseren Teilnehmer/innen diese Frage stellen, würde die Antwort erfahrungsgemäß etwas anders ausfallen.

Teams, die von Anfang an bei uns waren würden antworten: Dass es super ist, dass sie sowohl die Ausbildung zum THTA als auch die Grundausbildung für den Alltag bei uns machen, weil unsere Trainer/innen viele wertvolle Tipps in den normalen Kursen geben, worauf ein zukünftiges THTA-Team besonders achten sollte. Das erleichtert es ihnen, ihren Fokus auf die wichtigen Übungen zu legen und sie erhalten hier nochmal mehr Input.

Teams, die in anderen Hundeschulen sind oder gar keine Hundeschule besuchen, würden antworten: Dass sie feststellen, dass die Teams, die bei uns in der Hundeschule sind in den Praxiseinheiten oft deutlich weiter sind und nicht so viel mit Basics zu tun haben, wie sie selbst, wie z.B. mit der Leinenführigkeit, verbindlichen und fairen Korrekturen, dem richtigen Timing und der richtigen Intensität von Lob, ihre Körpersprache und einigem mehr.
9 von 10 Teams, die vorher in anderen Hundeschulen oder in keiner Hundeschule waren, beginnen im Laufe ihrer Ausbildung bei uns die Grundausbildung des Alltagstrainings oft bei uns.

Die Teams die von Anfang an bei uns sind, buchen sich durchaus auch Einzelunterricht dazu ca. 40% der Teilnehmer/innen, von den Teams, die nicht von Anfang an bei uns sind, buchen sich ca. 70% Einzelunterricht dazu. Die Themen können sowohl privater Natur sein wie "der Hund kann nicht alleine bleiben", "der Hund mag keine Besucher zu Hause" oder die Arbeit bzw. beides betreffen wie z.B. "die Leinenführigkeit", "Körpersprache", "Leinenpöbeln", "Vorbereitung auf die Prüfung", "sichere Platzzuweisung" uvm.

Da wir unsere Teams in jeder Hinsicht gerne begleiten und so gut wie möglich vorbereiten, können Sie von uns alles aus einer Hand bekommen, wenn Sie denn möchten!


MUSS DER HUND BEI AUSBILDUNGSSTART SCHON IRGENDWAS BESTIMMTES KÖNNEN?

Kurz und knapp: Nein! ;-)
Im Zweifelsfall sind 18 Monate genug Zeit, für Sie selbst und Ihren Hund, sich entsprechend zu entwickeln. Jedenfalls nach unserer Erfahrung.


KANN ICH VOR AUSBILDUNGSSTART MAL VORBEI KOMMEN?

Ja, natürlich.
Aber bitte, überlegen Sie sich, was das Ziel des "vorbei kommens" ist!
Wir haben da schon die putzigsten Dinge erlebt:
Wenn wir ausführlich telefonieren und Ihnen Ihre Fragen dort ausführlich beantworten, wäre die Frage, was wir in einem persönlichen Gespräch noch ergänzen können?
Wenn Sie an unseren Trainingsstunden der Hundeschule teilnehmen wollen, können Sie das tun. Das bezahlen Sie aber wie jeder andere Kunde auch und dort ist nicht die Möglichkeit, sich mit uns nochmal über die Ausbildung zu unterhalten.
Wenn Sie bei Trainingseinheiten der aktuellen "Azubis" zuschauen möchten, können Sie das tun. Aber ohne Hunde und nur einmal, um sich einen Eindruck zu verschaffen oder auch mal mit einem aktuellen "Azubi" zu plaudern, wenn er denn Zeit hat.

Sie können nicht "einfach mal so" vorbei kommen und hoffen, dass dann irgendjemand alles stehen und liegen läßt, um Ihnen Ihre Fragen zu beantworten. Dafür vereinbaren wir einen Termin. Diese Termine sind KOSTENPFLICHTIG! Da wir es wirklich schon oft erlebt haben, dass eigentlich nur nochmal wiederholt wurde, was wir schon am Telefon besprochen haben.

Natürlich können wir gerne einen Blick auf Ihren Hund werfen, wenn Ihnen das wichtig ist. Wenn der aber übermäßig ängstlich oder übermäßig aggressiv gibt, wird es für uns in der Regel keinen Grund geben, warum Sie nicht starten können sollten.

Also, gerne treffen wir uns mit Ihnen, dann sollten wir aber nicht alles schon am Telefon besprochen haben und Sie sollten wissen, was das Ziel des Treffens für Sie ist.

Sie können auch zu unserem THTA-Stammtisch kommen, der regelmäßig von Frau Albrecht und Frau Almstedt veranstaltet wird. Dort können sie mindestens zwei unserer Dozentinnen und auch unsere aktuellen und ehemaligen Azubis kennenlernen und sich mit ihnen austauschen. Bitte nutzen Sie die o. s. Telefonnummer von Frau Albrecht, um den nächsten Termin zu erfragen.